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Hängende Boxhandschuhe


Therapeutisches Boxen

Bewegungstherapeutische Begleitung


Therapeutisches Boxen mit Elementen aus dem traditionellen
Muay Thai (Thaiboxen)

Therapeutisches Boxen ist eine körperorientierte Methode innerhalb der Bewegungstherapie und wird als supportive, die Gesprächstherapie ergänzende Intervention für Menschen mit psychischen und/oder psychiatrischen Erkrankungen eingesetzt. Hierbei werden klare, strukturierte und zugleich intuitive Bewegungen genutzt, um innere Spannungen sichtbar und erlebbar zu machen.

 

Ziel ist es, über die  körperliche Aktivität emotionale Prozesse, Selbstwahrnehmung und Selbstregulation zu fördern.

 

Therapeutisches Boxen verbindet gezielt körperliche Aktivierung mit emotionaler Selbsterfahrung und bietet einen wirksamen Zugang zur Auseinandersetzung mit inneren Spannungszuständen, Affekten und Ressourcen über Bewegung.

Der Kampfsport dient in diesem Kontext nicht dem Wettkampf oder der Leistungssteigerung, sondern wird als Methode der körperlichen und emotionalen Selbstwahrnehmung sowie der Beziehungsgestaltung zum eigenen Körper verstanden.

 

Elemente aus der Philosophie und den ritualisierten Strukturen des traditionellen Muay Thai bilden in dieser Form des therapeutischen Boxens einen übergeordneten konzeptionellen Rahmen.

Elemente wie –  klare Strukturierung, bewusste Haltung, Rhythmus und Respekt – werden funktional in die körperorientierte Therapie integriert und unterstützen Prozesse von Selbststeuerung, Präsenz und innerer Ordnung.

 

Muay Thai, auch als „Kunst der acht Gliedmaßen“ bekannt, nutzt Fäuste, Ellbogen, Knie und Schienbeine als Kontakt- und Ausdrucksformen und wird traditionell nicht nur als Körpertraining, sondern als Praxis von Disziplin, Achtsamkeit und persönlicher Entwicklung verstanden.

 

Diese Methode verbindet körperliche Präsenz mit seelischer Prozessarbeit.

Die Übungen sind mal dynamisch, mal langsam – stets eingebettet in ein geschütztes, wertfreies  und achtsames Setting.

Durch Schlagübungen, Partnerarbeit und gezielte Körperarbeit wird nicht nur physische Kraft aktiviert, sondern auch eigene Handlungs- und Verhaltensmuster sichtbar.

Emotionen wie Wut, Angst oder Rückzug dürfen Raum bekommen, sich zeigen, bewegen und wandeln.

Übungen wie:

 

  • Schlagpolsterarbeit und Schattenboxen

  • Atem- und Erdungsübungen

  • Körperzentrierte Reflexion

  • Arbeit mit Stimme, Haltung und Raum

  • Symbolische Rituale zur Grenzsetzung und Transformation

 

 

helfen dabei, sich selbst in neuer Weise  zu erleben: Kraftvoll. Präsent. Verbunden.

 

Ob innere Unruhe, unterdrückte Wut, Orientierungslosigkeit oder ein Wunsch nach Klarheit - therapeutisches Boxen bietet einen sicheren Rahmen, um über den Körper emotionale Prozesse anzustoßen und zu integrieren.

In Ihrem Tempo und mit Ihrem Maß an Intensität.

Klar. Authentisch. Lebendig.

Und vor allem: Mit viel Freude :).

 

Schattenhafte Blätter

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(Bitte übermitteln Sie über das Kontaktformular nur eine kurze Kontaktanfrage ohne persönliche oder sensible Angaben.)

 

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie arbeite ich nach dem Heilpraktikergesetz. Ich stelle keine medizinischen Diagnosen im schulmedizinischen Sinne und gebe kein Heilversprechen ab.

Die beschriebenen Verfahren können hilfreich sein und eine positive Entwicklung fördern, eine konkrete Wirkung oder ein Erfolg kann jedoch nicht in jedem Einzelfall zugesichert werden.

 

Bitte wenden Sie sich bei akuten oder schweren psychischen Erkrankungen sowie in Notfällen unbedingt an einen Arzt/Ärztin, Psychotherapeutin oder an den psychiatrischen Notdienst (z. B. über die 112).

Kontakt

Ort

Im DOJO ESSEN

Frohnhauser Strasse 73

45143 Essen

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