
Vanessa Barg
Tanz- und Bewegungstherapeutin
heilpraktikerin für psychotherapie

Über mich
Bewegung ist meine Sprache.
Schon früh habe ich gespürt, wie viel Kraft darin liegt, sich durch Bewegung auszudrücken. Sich zu spüren und zu ordnen, wenn Worte fehlen. Diese Erfahrung hat mich nie losgelassen.
Nach meinem Studium zur Kindheitspädagogin und meiner Tätigkeit im pädagogischen Bereich spürte ich, dass meine Möglichkeiten, Menschen wirklich zu helfen, von äußeren Strukturen eingeschränkt wurden.
Ich wollte nicht länger nur dabei unterstützen, dass Menschen wieder „funktionieren“ in einer leistungsorientierten und stark strukturierten Umgebung, die wenig Raum für freie Entfaltung bietet.
Stattdessen entschloss ich mich eine Möglichkeit zu finden, Menschen die aus unterschiedlichen Gründen aus dem Gleichgewicht geraten sind, gezielt und ganzheitlich zu begleiten. Ihnen eine Möglichkeit zu bieten, ihre verloren gegangenen oder verborgenen Kräfte zu erkennen und zu aktivieren.
Mein Wunsch war es einen Raum zu gestalten, in dem Menschen positive und regulierende Bewegungserfahrungen machen können, die ihre eigene Selbstwirksamkeit stärken. Ein Raum, der ihnen hilft, wieder in Kontakt mit der Kraft, der Stabilität und dem Vertrauen zu kommen, die bereits in ihnen liegen. Unabhängig - als inneres Fundament - als stabile Säule, die sie durch ihr Leben begleitet und Halt gibt.
Um meine Leidenschaft für Bewegung, Tanz und Kampfkunst mit einem therapeutischen Beruf zu verbinden, absolvierte ich 2024 meine Ausbildung zur Tanz- und Bewegungstherapeutin am Campus naturalis in Essen und erhielt zur gleichen Zeit die Heilerlaubnis, um als Heilpraktikerin für Psychotherapie tätig werden zu dürfen.
Dadurch ist es mir gelungen meine Begeisterung für Bewegung mit der therapeutischen Arbeit zu verbinden. Zurzeit führe ich meine Arbeit als Bewegungstherapeutin in einer psychiatrischen Klinik aus und unterstütze Menschen in ihrem therapeutischen Prozess.
Meine bestehende Tätigkeit möchte ich mit meiner eigenen Praxis kombinieren, sodass sich beide Bereiche gegenseitig bereichern. Dies ermöglicht mir, unterschiedliche Facetten der therapeutischen Arbeit zu leben und meine persönliche Gestaltungskraft zu nutzen um mehr Menschen mit meiner Arbeit zu erreichen. Ich möchte auch die Menschen erreichen, die sich in herausfordernden Lebenssituationen befinden, jedoch keinen stationären Aufenthalt in einer Klinik benötigen.
Meine beschriebenen Verfahren können hilfreich sein und eine positive Entwicklung fördern, eine konkrete Wirkung oder ein Erfolg können jedoch nicht in jedem Einzelfall zugesichert werden.
Bitte wenden Sie sich bei akuten oder schweren psychischen Erkrankungen sowie in Notfällen unbedingt an einen Arzt/Ärztin, Psychotherapeutin oder an den psychiatrischen Notdienst (z. B. über die 112).
Was mir im Rahmen meiner therapeutischen Arbeit wichtig ist:
In meiner therapeutischen Arbeit ist es mir ein besonderes Anliegen, die Verbindung zwischen den Emotionen Wut, Angst und Traurigkeit bewusst zu machen.
Gefühle treten oft nicht isoliert auf – sie sind eng miteinander verwoben und beeinflussen sich auf komplexe Weise.
Zudem besteht meist eine Verbindung zu verknüpften Erfahrungen, die sich in Handlungen und Verhaltensweisen, vor allem im Kontakt mit anderen Menschen zeigen.
Wut entsteht häufig auf dem Boden von Angst.
Wenn wir uns bedroht, überfordert oder machtlos fühlen, reagiert unser Körper mit einer Schutzreaktion. In solchen Momenten kann sich Angst in Wut verwandeln – ein innerer Versuch, wieder Kontrolle zu gewinnen oder sich gegen etwas zu behaupten. Wut ist deshalb nicht „falsch“ – sondern ein kraftvolles Signal.
Nicht ausgedrückte oder unterdrückte Wut kann sich in Traurigkeit verwandeln.
Wenn es uns nicht gelingt, unsere Wut anzuerkennen, ihr einen Ausdruck zu geben und sie auf gesunde Weise in konstruktive Aggression zu transformieren, zeigt sich oft eine stille, schwer greifbare Traurigkeit.
Hinter dieser Traurigkeit liegt nicht selten eine ungehörte Wut – und darunter wiederum ein Schutzbedürfnis, das gesehen werden möchte.
In einem geschützten Rahmen ist es möglich, diese inneren Zusammenhänge verstehbar und fühlbar zu machen – ohne zu analysieren, sondern durch achtsame Erfahrung, Bewegung und Bewusstwerdung.
Ich unterstütze Sie dabei, Ihre Emotionen nicht zu bewerten, sondern zu erforschen, ihren Ursprung zu verstehen und neue, gesunde Ausdrucksformen zu entwickeln.
Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf
Wenn Sie mein therapeutischer Ansatz anspricht, inspiriert oder neugierig gemacht hat und Sie mehr darüber erfahren möchten, lade ich Sie herzlich ein Kontakt mit mir aufzunehmen. Gemeinsam finden wir heraus ob dieser Weg stimmig ist - achtsam, wertschätzend und in Ihrem Tempo.
