

Achtsamkeitspraxis
"Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen Moment und ohne zu urteilen."
(Jon Kabat-Zinn)
Achtsamkeit richtet die Aufmerksamkeit behutsam nach innen – auf den Atem, den Körper sowie auf Gedanken und Gefühle, so wie sie im Moment wahrnehmbar sind.
In der Praxis bedeutet das: innehalten, wahrnehmen, spüren – mit allem, was gerade da ist.
Auch alltägliche Handlungen können achtsam erlebt werden, wenn die Aufmerksamkeit bewusst darauf gerichtet wird.
Achtsamkeit im therapeutischen Prozess
In der Arbeit wird Achtsamkeit als begleitendes Element in die Sitzungen integriert – sowohl im Sitzen als auch in Bewegung.
So kann ein Raum entstehen, in dem innere Prozesse bewusster wahrgenommen werden und mehr Klarheit im Erleben möglich wird.
Stressreaktionen, automatische Muster und körperliche Reaktionen können dadurch differenzierter wahrgenommen werden.
Achtsamkeit kann dabei unterstützen, den Kontakt zu sich selbst zu vertiefen und die eigene Selbstwahrnehmung zu stärken.
Wirkung im Alltag
Regelmäßig angewendet, kann Achtsamkeit die Verbindung zum eigenen Erleben unterstützen und einen bewussteren Umgang mit alltäglichen oder herausfordernden Situationen fördern – ruhig, präsent und wertfrei.
